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Literatur der Romantik
Ein Projekt des Deutsch-Grundkurses 2d1 im Schuljahr 2008/09
Romantisch - ach, wie kann das Leben romantisch sein!
Sonnenuntergang!
Schmetterlinge im Bauch!
Valentinstag!
Liebesgeflüster!
Wer kennt sie nicht, die romantischen Seiten des Lebens?
Literatur der deutschen Romantik ist alles das - aber eben auch viel mehr. Die romantische Liebe ist tatsächlich ein zentrales Thema der romantischen Literatur, aber darüberhinaus versuchen die deutschen Romantiker auch eine Abrechnung mit der spießigen, nur auf Arbeit, Ordnung und Gewinnstreben orientierten Welt der frühen Industrialisierung. Sie versuchen, sich der materialistischen Welt zu entziehen und wissen zwar nicht immer, wo sie hinwollen, aber doch, dass sie auf dem Weg sein wollen.
Das ist nun wieder eine Facette, die wir heute nicht mehr mit dem Begriff "romantisch" assoziieren würden - aber vielleicht ist dieses romantische Streben nach einer besseren Welt gerade in den Zeiten harscher wirtschaftlicher Realitäten wieder aktuell.
Der Grundkurs 2d1 hat genauer hingeschaut auf diese faszinierende Epoche der deutschen Literaturgeschichte.
- Wer sich über die Grundzüge der Epoche informieren möchte, dem sei dieser Überblick von Andreas Erhardt, Mario Köhler und Andreas Tsoupis anempfohlen.
- Als interaktiven Lexikonartikel haben Annette Cerny, Stefan Katheder und Ophelie Marlin den Epochenüberblick zusammengefasst. Insbesondere finden sich hier Informationen über die Malerei der Romantik.
- Anna Graz, Sebastian Knees, und Verena Zink bieten allen, die sich über die etwas erfahren wollen über die Unterschiede zwischen der Romantik und der vorangegangenen Epoche der Weimarer Klassik, einen animierten Überblick.
- In der Forschung weitgehend unbekannt ist noch "Der Romantikflüsterer". Die Chefredakteure dieser Zeitung ,Corinna Trissler und Franziska Wagner, haben sich zusammen mit einem Mitschüler ganz der romantischen Epoche verschrieben und bieten, was alle guten Zeitungen so bieten: Information, Skandale, Bilder und Gedanken.
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Mit der romantischen Schriftstellerin Karoline von Günterrode, die schon lang vor der Zeit feministische Ideen hatte und an den Beschränkungen, die einer Frau des frühen 19. Jahrhunderts auferlegt waren, sehr litt, haben sich Rainer Aratsch, Elke Thiel und ein weiterer Mitschüler beschäftigt.
- Wer sich schon als Experte fühlt, kann bei folgenden Frage- und Antwortspiel über Karoline von Günterrode sein Wissen über diese Schriftstellerin überprüfen. Zusammengestellt wurden die Fragen von Christian Celmer, Nicole Frank und Birgit Schweinesbein.