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Ins Kino
gehen viele Leute gerne und Lesen gehört, auch wenn so mancher Kulturkritiker über den Untergang
des geschriebenen Wortes jammert, immer noch zu den
liebsten Freizeitbeschäftigungen vieler Kollegiatinnen und Kollegiaten. Umso
schöner ist es dann, wenn man seine cineastischen und literarischen Interessen
verbinden kann, indem man im Kino verfilmte Literatur anschaut.
Die Klasse 1c
hat es sich vorgenommen, einmal etwas genauer hinzuschauen: Wir wollen
sehen,
wie das geschriebene Wort in Bilder übertragen wird und wie gut das
gelingt,
wir wollen auch den umgekehrten Weg gehen und sehen, ob das Buch hält,
was der
Film verspricht und wir wollen uns Gedanken darüber machen, ob es so
etwas wie
eine Parallelität zwischen literarischer Vorlage und verfilmtem
Drehbuch überhaupt geben kann oder geben sollte. Und vor allem wollen
wir unsere persönlichen Reaktionen
schriftlich festhalten und mit euch teilen.
Beginnen
wollen wir unsere Reise mit einem modernen Klassiker, nämlich Patrick Süßkinds
Bestseller "Das Parfum" von 1985 und der gleichnamigen Verfilmung von
Tom Tykwer von 2006.
Dann steht umfangreiche Kost auf unserem Programm, nämlich
"Die Buddenbrooks", von Thomas Mann 1901 veröffentlicht und letztes Jahr von Heinrich
Breloer verfilmt.
Gespannt sind wir
auch auf "Stadt der Blinden" von Jose Saramago (1995) bzw. Fernando
Meirelles (2008).
